Freitag, 6. Dezember 2019
Willkommen, Guest
Mobil mitnehmen
verfügbar für
iPhone, Android, Windows Phone
und Windows 8 / Windows 10 .
DE
|
IT
|
EN
Menü

  News

  Veranstaltungen

  Presse

  Kiosk

  Vorlesungen

Laimburg
 
Projekt Alpäsch: Lebensraum für Äsche muss verbessert werden
Projekt Alpäsch: Lebensraum für Äsche muss verbessert werden
Laimburg
 
Am 10. April haben Experten bei einer Tagung in Bozen die Ergebnisse des dreijährigen Forschungsprojekts AlpÄsch, finanziert vom Interreg-IV-Programm Italien-Österreich vorgestellt. Die Analyse für Südtirol zeigt nur wenige gute Fischbestände – vor allem der Lebensraum müsste dringend verbessert werden, so die Experten.

In seinem Grußwort betonte Landesrat Arnold Schuler die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Forschungsprojekt, an dem Partner aus Tirol, Kärnten, Belluno und Südtirol – hier die Landesfischzucht und das Amt für Jagd und Fischerei – mitgearbeitet haben. „Fische kennen keine Grenzen. Daher ist es wichtig und sinnvoll, die Erfahrung mehrerer benachbarter Regionen zu bündeln“, so Schuler.
Im Projekt selbst sind die bestehenden und potenziellen Lebensräume der Äschen analysiert und die aktuellen Populationen dieser heimischen Fischart erhoben worden. Zudem sind im Projekt Versuche zur Aufzucht und Markierung von Äschen durchgeführt worden. Der Leiter der Landesfischzucht des Versuchszentrums Laimburg und zugleich Leiter des Projekts, Peter Gasser, hat in seinem Eingangsvortrag die Bedeutung dieses Projekts für den Erhalt dieser heimischen Fischart hervorgehoben: „Es ist dringend notwendig, mit den Erkenntnissen aus dem Projekt Programme für den Aufbau des Bestands zu entwickeln und umzusetzen. Denn in den vergangenen 20 Jahren sind die Äschenbestände in Südtirol stark zurückgegangen.“ Dies belegen auch die Zahlen: Laut der Fangstatistik des Amts für Jagd und Fischerei haben die Fänge der Äsche zwischen Meran und Salurn von über 7.000 Fischen im Jahr 1998 auf rund 100 im Jahr 2012 abgenommen.

Lebensraum muss verbessert werden
Insgesamt zeigt die Analyse der möglichen Lebensräume der Äsche in Tirol und Südtirol, dass in beiden Regionen nur wenige Prozent dieser Lebensräume unbeeinträchtigt sind. Die Eingriffe des Menschen durch Flussregulierungen sowie Querbauten etwa für die Energieerzeugung haben die Lebensräume der Äsche vielfach stark beeinträchtigt. Tatsächlich gibt es in Südtirol nur noch sehr wenige gute Bestände, darunter in der Etsch um Bozen, in der Ahr und im Antholzer Bach, so Günther Unfer von der Wiener Universität für Bodenkultur. Während es im Einzugsgebiet von Etsch und Eisack Adriastämme der Äsche gibt, sind die Pustertaler Gewässer mit Donauäschen besiedelt. „Insgesamt sind viele Bestände unbefriedigend oder sogar sehr schlecht“, so der Experte. „Die Lebensräume für die Äschen müssten daher dringend verbessert werden. Ohne adäquaten Lebensraum gibt es keine Äschen!“ Erst danach mache ein Besatz der Gewässer mit Fischen Sinn.
Da die Äsche zum Laichen an ihren Geburtsort zurückkehrt, hat der Bau von Talsperren ohne Auf- und Abstiegsmöglichkeiten den Fischen ihr natürliches Fortpflanzungsverhalten genommen. Auch hier müssten Verbesserungen umgesetzt werden, so der Experte.

Aufzucht funktioniert
In der Landesfischzucht bei Meran sowie in der Fischzucht Thaur in Tirol laufen Aufzuchtprogramme für die Äsche. Ziel ist eine möglichst natürliche Befruchtung und der Aufbau eines naturnahen Fischbestands. Die Aufzucht in der Landesfischzucht funktioniert gut: 90 Prozent der Eier werden befruchtet. Mittlerweile hält man dort auch Elterntiere, die nächstes Jahr die Laichreife erreichen.

Das Forschungsprojekt AlpÄsch wurde vom Versuchszentrum Laimburg zusammen mit dem Tiroler Fischereiverband, der Provinz Belluno, der Kärntner Landesregierung und dem Amt für Jagd und Fischerei durchgeführt.

Das Land- und Forstwirtschaftliche Versuchszentrum Laimburg
Das Land- und Forstwirtschaftliche Versuchszentrum Laimburg versteht sich als führende Forschungsinstitution für die Landwirtschaft und Lebensmittelqualität in Südtirol. Das Versuchszentrum Laimburg betreibt vor allem angewandte Forschung mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Südtiroler Landwirtschaft zu steigern und die Qualität landwirtschaftlicher Produkte zu sichern.
Über 200 Mitarbeiter arbeiten jährlich an rund 350 Forschungs- und Versuchsprojekten aus allen Bereichen der Südtiroler Landwirtschaft, von Obst- und Weinbau bis hin zur Berglandwirtschaft. Das Versuchszentrum Laimburg wurde 1975 gegründet.

 
 
 
Über Blattgrün kranke Pflanzen identifizieren
Über Blattgrün kranke Pflanzen identifizieren
Laimburg
 
Die Abbauprodukte des Blattgrüns wollen Nord- und Südtiroler Wissenschaftler nutzen, um frühzeitig den Befall von heimischen Obstbäumen und Weinreben mit schädlichen Mikroorganismen festzustellen. Dieser neue Ansatz soll die Grundlage für ein Werkzeug schaffen, mit dem Landwirte den Zustand von Pflanzen im Feld einfach und rasch beurteilen können.
 
 
 
Bio-Kirschen und Edelkastanien interessante Nischen
Bio-Kirschen und Edelkastanien interessante Nischen
Laimburg
 
Am heutigen 6. März hat die 28. Stein- und Beerenobsttagung in Terlan stattgefunden. Landesrat Arnold Schuler hat in seinem Grußwort an die 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer betont, dass Stein- und Beerenobstanbau interessante Nischen für die Südtiroler Landwirtschaft darstellen. Die Tagungsvorträge haben sich mit dem Bio-Kirschenanbau, der Edelkastanie sowie praktischen Maßnahmen gegen die Kirschessigfliege befasst.
 
 
 
Landsorten mit Potenzial
Landsorten mit Potenzial
Laimburg
 
Bei einer Tagung am 27. Februar am Versuchszentrum Laimburg sind die Ergebnisse des Forschungsprojekts CereAlp (Interreg IV Italien-Österreich) vorgestellt worden. Darin sind 59 Roggen- und 10 Dinkel-Landsorten auf ihre agronomischen Eigenschaften und Inhaltsstoffe untersucht worden. Landesrat Arnold Schuler kündigt Förderungen für Getreideanbau an.
 
 
 
Herausforderungen für Viehwirtschaft im Berggebiet
Herausforderungen für Viehwirtschaft im Berggebiet
Laimburg
 

Beim Expertenforum Berglandwirtschaft, organisiert vom Versuchszentrum Laimburg zusammen der Fachschule für Landwirtschaft Salern und mit dem Beratungsring Berglandwirtschaft (BRING), haben Experten und Techniker aktuelle Forschungsergebnisse diskutiert.


Zentrales Thema der Tagung am Sitz der Fachschule Salern in Vahrn mit 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren die Wirtschaftlichkeit und die Perspektiven der viehwirtschaftlichen Produktion unter Berücksichtigung der Bedingungen im Berggebiet, ergänzt um weitere aktuelle Erkenntnisse zur Futterqualität und Zuerwerbsmöglichkeiten.

 
 
 
Landwirte unterstützen Apfeltriebsuchtforschung
Landwirte unterstützen Apfeltriebsuchtforschung
Laimburg
 
Am gestrigen Dienstag Abend haben die Forscherinnen und Forscher des Versuchszentrums Laimburg jene Landwirte über die Projekte zur Apfeltriebsucht informiert, in deren Anlagen aktuell Erhebungen zu dieser Krankheit durchgeführt werden. Insgesamt rund 60 Landwirte sind der Einladung gefolgt und haben an der Veranstaltung teilgenommen.
 
 
 
Laimburg präsentiert neue Forschungsergebnisse zur Weinqualität
Laimburg präsentiert neue Forschungsergebnisse zur Weinqualität
Laimburg
 
Die Experten des Versuchszentrums Laimburg haben beim Tag des Weines und der Rebe am 20. August in der Kellerei Meran Burggräfler die Resultate der Forschung zu Aspekten der Weinqualität und neuen kellertechnischen Verfahren vorgestellt. Über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich über die aktuelle Forschung informiert.
 
 
 
Qualitätsvolle Obstlagerung beginnt am Baum
Qualitätsvolle Obstlagerung beginnt am Baum
Laimburg
 
Am 7. August 2014 haben Expertinnen und Experten am Versuchszentrum Laimburg die rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber informiert, wie man die Qualität der Früchte optimal sichern kann und über Maßnahmen zur Energieeinsparung bei der Obstlagerung berichtet.
 
 
 
Erfolgreiche Methoden für den ökologischen Anbau
Erfolgreiche Methoden für den ökologischen Anbau
Laimburg
 
Am 7. August hat der Sachbereich Ökologischer Anbau des Versuchszentrums Laimburg mit den Kollegen der Fondazione E. Mach in San Michele all’Adige aktuelle Versuche im ökologischen Obst- und Weinbau vorgestellt. Insbesondere die Ausdünnungsmethode bewährt sich in der Praxis.
 
 
 
“Beeriger” Sommerabend in Bruneck
“Beeriger” Sommerabend in Bruneck
Laimburg
 
Am gestrigen 15. Juli hat das Versuchszentrum Laimburg zusammen mit PUR Südtirol einen Sommerabend mit Referaten und Kostproben zum Thema Beerenanbau und -verarbeitung im Genussmarkt von PUR Südtirol in Bruneck veranstaltet.